Allgemeine Beschreibung

Mit der Stadtwerdung Wasungens im 13. und 14. Jahrhundert entwickelte sich eine wirtschaftliche Mittelpunktfunktion als Nahmarkt für das umliegende Land und Standort zahlreicher wichtiger Gewerbe. Im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert war Wasungen ein blühendes Gewerbestädtchen. Eine zweite Blütezeit erlebte die städtische Wirtschaft im 18. Jahrhundert. Mit der Einführung der Gewerbefreiheit im Herzogtum Sachsen-Meiningen im Jahre 1863, die die alten eingeengten Zunftvorschriften aufhob, wurden die ersten Voraussetzungen für die Ansiedlung größerer gewerblicher Unternehmen und Industriebetriebe geschaffen (zum Beispiel 1882 eine Papierfabrik und 1892 eine Tubenfabrik).

Weltwirtschaftskrise, Nazidiktatur und Zweiter Weltkrieg bedeuteten große Einschnitte.

Auch in der ehemaligen "DDR" profilierte sich die Stadt Wasungen als Wirtschaftsstandort. So entstanden verschiedene Industriebetriebe und Produktionsgenossenschaften des Handwerks, die Ende 1989 ca. 40 Millionen Mark der DDR an industrieller Warenproduktion realisieren. Das "VEB Metallwerk Wasungen" war der größte Tubenproduzent in der "DDR" und sicherte fast den gesamten Bedarf an Metalltuben im Land.

Nach der politischen Wende 1990 entwickelten sich das Kleingewerbe sowie mittelständische Unternehmen auf der Basis noch vorhandener Strukturen unter den neuen marktwirtschaftlichen Bedingungen.

Heute werden in der Stadt Wasungen trotz konjunktureller Probleme 289 Betriebs- und Gewerbeanmeldungen registriert. Während der 90er Jahre wurde durch die Stadt Wasungen am Ortseingang, unmittelbar an der B19, ein 10 Hektar grosses Gewerbegebiet erschlossen. Unternehmungen, wie die Deutsche Post, die GWT-Energieanlagenbau GmbH, eine Tankstelle mit Autowerkstatt und Waschservice, ein Gebrauchtwagenhandel, ein Lebensmittelmarkt "Penny" und das Möbelhaus "Erdelt" haben sich an diesem modernen Gewerbestandort bereits angesiedelt. Weitere Unternehmen können hier, unweit des Zentrums unserer schönen Stadt Wasungen, deren soziale und technische Infrastrukturen sich ständig verbessern, eine wirtschaftliche Zukunft finden. Ihre Anfragen richten Sie bitte an den Bürgermeister der Stadt Wasungen (Telefon: 036941-7 94 46) oder die VG "Wasungen – Amt Sand" (Telefon: 036941 - 7 94 40).

Die Stadt Wasungen wird auch weiterhin alle Anstrengungen unternehmen, den Wirtschaftsstandort Wasungen zu erhalten und weiter auszubauen.